Die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) hat eine neue Studie veröffentlicht. Brisantes -wenn auch vorhersehbares- Ergebnis: 95% aller Musikdownloads laufen nicht über die Verkaufsplattformen itunes, musicload und Co sondern illegal über Tauschbörsen und Bittorent.
Auch 2008 hat sich am allgemeinen Trend nicht geändert.
CD-Umsätze sind weiterhin rückläufig, Bezahldownloads steigen dafür zwar kräftig an, aber das Gros der Internetuser (95%) holt sich ihre Musik aus illegalen Quellen. 3,7 Milliarden US-Dollar wurden mit legalen Downloads umgesetzt, eine Steigerung von immerhin 25 Prozent zum Vorjahr. In das alte Horn blässt die Industrie durch den Chef der IFPI, John Kennedy: Regierungen und Provider sollen regulieren. Ob das der richtige Weg ist? Ich glaube nicht. Aber welcher das ist vermag ich der sterbenden Industrie auch nicht zu sagen...
2009 dürfte der legale Musikdowload durch den Wegfall des Digital Rights Managments (DRM) einen weiteren Wachstumsschub erhalten. Die Kostenlosmentalität dürfte prozentual aber nicht sonderlich viele Anhänger verlieren.
via The Inquirer